Unsere (damaligen) Waffen

oder solche die es mal hätten werden können

ohne Anspruch auf Vollständigkeit

   
HECKLER & KOCH P8: DIE DIENSTPISTOLE DER BUNDESWEHR

Nach umfangreichen Vergleichstests entschied sich die Bundeswehr für die P8 als die beste Pistole und führte sie als Dienstwaffe ein.

Sie unterscheidet sich von der USP insbesondere durch folgende Merkmale:

  • P8-spezifische Anordnung des Sicherungs- und Entspannhebels
  • Transparentes, besonders staubgeschütztes Magazin
  • Rohr mit Zug und Feldprofil

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Die Pistole P1Pistole P1

Die Pistole P 38 der WALTHER Waffenfabrik in Ulm wurde in die Bundeswehr mit der Modellkennung P 1 eingeführt.

Ausgiebige Erfahrungen im Verlauf der langen Nutzung zogen u.a. folgende technische Änderungen nach sich: 

  • Einsatz eines Griffstücks aus Aluminium zur Gewichtsreduzierung,
  • Verstärkung des Verschlusses,
  • Verstärkung des Schlagbolzens und der Schlagbolzenfeder,
  • Ersatz des Rohres (mehrere Varianten).

Die Pistole P 1 ist eine geschlossene, halbautomatische Handwaffe mit Magazinzuführung für Einzelfeuer. Das Funktionsprinzip entspricht dem eines Rückstoßladers mit starr verriegeltem Verschluss. Die P 1 ist gegenwärtig neben der neu eingeführten P8 in der Nutzung.

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Die SignalpistoleSignalpistole P2 A1

Die Signalpistole ist eine Handwaffe zum Verschuss von Leucht- und Signalmunition sowie von Rauch - und Knallpatronen im Kaliber 26,5 mm.

Sie ist ein Einzellader mit Kipprohrverschluss. Das Rohr ist aus nahtlos gezogenem Präzisionsstahl gefertigt. Es ist innen glatt und gibt dem beim Abfeuern ausgestoßenen Leucht-, Knall- oder Rauchsatz die Flugrichtung. Eine Visiereinrichtung ist nicht vorhanden.

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Maschinenpistole MP2 / MP2A1

Diese Waffe ist ein Produkt des israelischen Herstellers Israel Military Industries (IMI) und ist allgemein als "Uzi" bekannt geworden. Dies ist der Name des Chefkonstrukteurs, der damalige Leutnant der israelischen Armee Uziel Gal.

Sie zeichnet sich besonders durch ihre Robustheit und Funktionssicherheit aus. Bei den in der Bundeswehr eingeführten MP dieses Herstellers wird zwischen den Modellkennungen MP2 (Holzschulterstütze) sowie MP2A1 (einklappbare Schulterstütze) unterschieden.

Die MP2 / MP2A1 ist die Standard-Maschinenpistole der Bundeswehr und wird universell als Handwaffe für den Nahbereich (Einzel- oder Dauerfeuer) eingesetzt. Die MP2 / MP2A1 ist eine offene, halbautomatische Handwaffe. Das Funktionsprinzip entspricht dem eines Rückstoßladers mit feststehendem Rohr und beweglichem Verschluss.

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HECKLER & KOCH G36 WAFFENSYSTEM

Das neue Sturmgewehr G36 ist ein vollkommen neues modulares Waffensystem im Kaliber 5,56 mm x 45 NATO. Bei dieser Waffe kommen durchweg modernste Materialien zum Einsatz. So bestehen wesentliche Bauteile der Waffe aus glasfaserverstärktem Kunststoff mit Einlagen aus Stainless Steel. Dadurch konnte das Gewicht sehr niedrig gehalten werden, ohne Einbußen in Bezug auf die Robustheit hinnehmen zu müssen.

Das auf dem Funktionsprinzip des Gasdruckladers basierende System arbeitet dank der selbstregulierenden Gasabnahme äußerst zuverlässig und erfordert ein Minimum an Wartungsaufwand.

Das G36 wurde nach umfangreichen Erprobungen bei der Bundeswehr (inkl. der NATO KRK Krisen Reaktionskräfte) als neue Infanteriewaffe eingeführt.

Selbst bei Verwendung von Übungsmunition funktioniert das G36 absolut zuverlässig, ohne spezielle Mündungsaufsätze.

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Gewehr G3

Das Gewehr G3 der Firma HECKLER & KOCH wurde in der Bundeswehr als Nachfolgemodell für das belgische FN-Gewehr ab 1959 eingeführt.

Das Funktionsprinzip dieser Waffe entspricht dem eines automatischen/halbautomatischen Rückstoßladers mit halbstarrem Rollenverschluss. Das Gewehr G 3 wird in folgenden Varianten genutzt:

  • mit feststehender Schulterstütze
  • mit einschiebbarer Schulterstütze
  • mit und ohne Hülsenabweiser
  • als Scharfschützengewehr mit Zielfernrohr (G 3 ZF)

Die Verwendungsbreite lässt sich durch den Einsatz folgender Zusatzgeräte weiter steigern:

  • Infrarot-Zielgerät oder Bildverstärker-Zielfernrohr
  • Einsteckrohr Kaliber 5,6 mm x 16 als Übungsschießgerät
  • Übungsverschluss zum Verschießen von Übungsmunition
  • Manöverpatronengerät zum Verschießen von Manövermunition

Zur Verbesserung der Handhabungssicherheit wurden an den Waffen folgende Modifikationen vorgenommen:

  • Anschweißen eines Hülsenabweisers, um die ausgeworfenen Hülsen kontrollliert nach vorne und unten abzulenken
  • Auswechseln des Griffstückgehäuses zur verbesserten Rasterung des Sicherungshebels

Das Gewehr G 3 wird nicht vollständig durch das Gewehr G 36 abgelöst.

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Maschinengewehr MG3

Das Maschinengewehr MG 3 / MG 3 A1 wurde als Standardmaschinengewehr in die Bundeswehr eingeführt.

Hersteller war die Firma RHEINMETALL, damals mit Sitz in Düsseldorf. Das MG 3 stellt eine Weiterentwicklung des MG 1 dar, das seinerseits aus dem in der Wehrmacht genutzten MG 42 entstanden ist.

Das Maschinengewehr MG 3 kann:

  • auf Zweibein,
  • als Maschinengewehr auf Feldlafette,
  • als Fliegerabwehr-Maschinengewehr auf Dreibein sowie
  • als Blenden-Maschinengewehr auf gepanzerten Fahrzeugen (MG 3 A1)

eingesetzt werden. Mit dem MG 3 / MG 3 A1 lassen sich Manöver-, Übungs- und Gefechtspatronen verschießen. Der Verschuss der Manöver- und Übungsmunition erfordert die Umrüstung der Waffe mit einem Manöverpatronen- bzw. Übungsgerät.

Das Maschinengewehr MG 3 / MG 3 A1 ist eine offene, vollautomatische Waffe, mit der Feuerstöße verschossen werden.

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Panzerfaust 3

Über einen langen Zeitraum verfügte die Bundeswehr im Rahmen der Panzerabwehr aller Truppen nur über die Panzerabwehrhandwaffen (PzAbwHdWa) leichte Panzerfaust 44 mm und die schwere Panzerfaust 84 mm "Carl Gustav ".

Diese dienten zur Panzerbekämpfung im Nahbereich bis zu 300 m und waren gegen Kampfpanzer mit Massivpanzerung ausreichend wirksam. Da im Verlauf der letzten Jahre das Einsatzspektrum der Bundeswehr wesentlich erweitert wurde, musste auch dem "Kampf in bebautem Gelände" zunehmend Bedeutung beigemessen werden. Dieser Umstand erforderte die Einführung einer angepassten Waffe. Im Rahmen der konzeptionellen Überlegungen wurde für die neu zu beschaffende PzAbwHdWa folgendes Anforderungsprofil festgelegt:

  • Schießen aus Deckungen möglich, aus geschlossenen Räumen mit geringer Tiefe erwünscht

  • Einwegwaffe

  • Ausreichend wirksam gegen alle bekannten Panzertypen

  • Sichere und einfache Handhabung

  • Geringer Ausbildungsaufwand

Auf der Basis dieser Forderungen entwickelte die Firma DYNAMIT NOBEL AG im Auftrag der Bundeswehr die Panzerfaust 3 (Pzf 3). Dabei handelt es sich um eine rückstoßarme Schulterwaffe, die von einem Soldaten bedient werden kann und alle an eine moderne PzAbwHdWa gestellten Forderungen erfüllt.
Nach den ersten Nutzungsjahren wurde die ursprüngliche Festlegung als Einwegwaffe aufgegeben. Nunmehr wird die Abfeuereinrichtung (Griffstück) der Pzf 3 als Waffe genutzt, die es ermöglicht, in Abhängigkeit von Einsatzart und Auftrag, die jeweils optimal geeignete Munitionsart (Granate) zum Einsatz zu bringen.

Munitionsarten

Alle zur Zeit eingeführten Munitionsarten der Panzerfaust 3 weisen folgende Merkmale auf:

  • Möglichkeit des Abfeuerns aus geschlossenen Räumen

  • Nutzung als Bunker-/Mauerbrecher durch eingeschobenes Abstandsrohr (erhöhte Sprengwirkung)

  • Nutzung als panzerbrechende Version durch herausgezogenes Abstandsrohr (erhöhte Durchschlagsleistung)

Der Gefechtskopf der Patrone HL ist mit einer Monohohlladung, oder - in der neuen Variante - mit einer Tandemhohlladung gegen Reaktivpanzerungen ausgestattet.

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